Ist ein Fahrradschloss mitzunehmen?

Besser Ja! Die Service-Points liegen teilweise in den Innenstädten und damit ohne bewachbaren Fahrradparkplatz. Daher bitte besser ein Fahrradschloss mitnehmen oder sich im Team absprechen, wer auf die Fahrräder während der Pausenzeiten aufpasst.

Mit welchem Fahrrad soll ich radeln?

Jeder womit er will! Vom Liegerad über Räder ohne Gangschaltung oder E-Bikes oder Lastenräder bis zum Rennrad: Alle Fahrradarten sind erlaubt, sehr gerne auch „kuriose“!

Gut die Hälfte der Teilnehmer fahren mit ihrem Rennrad, ca. 30% radeln mit dem Trekking- oder Mountainbike und alle anderen eben mit „sonstigen Fahrrädern“. Rennräder fahren 2018 stets auf asphaltiertem oder zumindest hartem Untergrund, bei allen sonstigen Fahrrädern steht das „Erleben von Natur und Kultur“ im Vordergrund – der Untergrund kann daher auch mal ein fester Waldboden sein.

Wie schnell wird geradelt?

Jeder so schnell wie er will! Wichtig ist nur, bis Mitternacht in Bensersiel anzukommen. Wenn Du also während der Tour merkst, dass dies nicht zu schaffen ist, nimmst Du einfach den PickUp-Bus. Und falls Du die R2NSC-App nutzt, siehst Du jederzeit, wie die Chancen auf eine rechtzeitige Ankunft stehen: Färben sich die Service Points „orange“, so wird das Erreichen schwierig, und bei „rot“ solltest du früh genug auf den PickUp-Bus umsteigen – es gilt „first come first serve“. Und noch eine Info: Die Öffnungszeiten der Service-Points sind ausgelegt auf eine durchschnittliche Mindestgeschwindigkeit von 17 km/h und eine Maximalgeschwindigkeit von 40 km/h (zzgl. 2h Pausen).

Kann ich das schaffen?

Ja! Probiere mal bei wenig Wind auf flacher asphaltierter Strecke mit vollaufgepumpten Reifen (bspw. 5 bar) einen Schnitt von 18 km/h über ca. 2 Stunden ohne große Kraftanstrengung zu halten.

Wenn dir dies gelingt, fehlt nur noch …

  • ein guter Sattel – deine Wahl
  • eine gute Verpflegung – unser Service
  • wenig Gegenwind – unser aller Schicksal
  • eine gute Stimmung – gemeinsam macht’s mehr Spaß!

Und noch ein Beispiel zum Vergleich: Bei der R2NSC 2016 haben von 197 Teilnehmern – der jüngste 14 und der älteste 74 Jahre sportlich-jung – 190 die Nordsee an einem Tag erreicht. Diese „95%-Zielerreichung“ hat sich 2017 bei knapp 500 Teilnehmern erneut bestätigt. Du kannst es also durchaus schaffen!

Wie finde ich den Weg?

Navigation LogoUm ein Verfahren auf den langen Strecken möglichst auszuschließen, wird nicht über „Druckerzeugnisse“ navigiert (Schilder könnten bei Dunkelheit oder wetterbedingt schlecht sichtbar sein, übersehen werden oder gar fehlen; eine gedruckte Karte ist erfahrungsgemäß [erprobt auf der R2NSC 2015] alleine aufgrund der Größe unpraktikabel), sondern entweder

  • mit einem Smartphone und der R2NSC-App. Diese Variante ist empfohlen, da neben der Navigation weitere Zusatzinformationen zu den Touren „auf einen Blick“ und stets aktuell dargestellt werden. Auch ertönt beim Verfahren ein akustischer Alarm.

oder

  • mit einem handelsüblichen Fahrrad-Navigationsgerät. Auch diese Variante erlaubt bei jedem Wetter eine zuverlässige Navigation. Vorteilhaft zum Smartphone ist der geringere Stromverbrauch, nachteilig sind die fehlenden Zusatzinformationen und ggf. die zusätzlichen Anschaffungskosten. Die Strecke wird dir als „gpx-Datei“ (auch für Garmin-Geräte) ca. eine Woche vor jeder Tour zur Verfügung gestellt.

oder

  • durch Mitfahrt in einem Team, in dem mindestens ein Teammitglied mit einem Smartphone oder einem Fahrrad-Navigationsgerät ausgerüstet ist.